Cover-Ideen für Follow the Sun

Cover-Ideen für Follow the Sun

Ein Autor* schreibt. Ganz klar. Aber obwohl die Buchstaben seine Welt sind, kann vermutlich kein Autor verhindern, sich Gedanken über das Danach zu machen. Egal ob Verlag oder Selfpublishing, jeder überlegt, wie das Cover aussehen könnte. Es ist schließlich das Gesicht der eigenen Geschichte.

Ein gutes Cover macht neugierig, beinhaltet vielleicht sogar einen Hinweis, den man erst am Ende versteht. Es sticht aus der Masse heraus, darf aber trotzdem nicht zu exotisch sein. Sonst verschreckt man eventuell potentielle Leser.

Auch ich habe mir Gedanken zu dem Cover gemacht. Wer wird die Geschichte lesen? Wie kann ich knapp über 300 Seiten auf ein Bild reduzieren? Natürlich bin ich keine ausgebildete Grafikdesignerin und jeder Coverdesigner würde wahrscheinlich einige Dinge bemängeln, aber trotzdem möchte ich die Ideen mit dir teilen. Erstellt habe ich die Grafiken mit Affinity Designer. (Eine wirklich gute und günstige Alternative zu Adobe!)

*(Der Lesbarkeit zuliebe habe ich teilweise nur die männliche Form verwendet, gemeint sind natürlich alle Geschlechter.)

 

 

Bei meiner ersten Cover-Idee für Follow the Sun (links) stehen die beiden Hauptfiguren, deren Beziehung zueinander und ihre Innenwelt im Vordergrund. Außerdem habe ich das Roadtrip-Thema mit eingearbeitet. Insgesamt kam mir diese Version jedoch zu überladen vor, weswegen ich sie für Version 2 deutlich entschlackt habe (rechts). Außerdem erschienen mir die Silhouetten der Hauptfiguren zu kindlich. Die beiden sind in den frühen Zwanzigern, also habe ich sie erwachsener gestaltet. Die Schriftart änderte ich, aus dem gleichen Grund, von Chalkduster zu Avenir.

 

 

 

Bei der linken Variante habe ich eine sehr schlichte Gestaltung ausprobiert. Hier geht es nur um den Roadtrip. Es wirkt wesentlich minimalistischer, hat aber seinen Reiz. Und zu guter letzt wagte ich mich an ein Thriller-Cover. Die typischen Farben rot, schwarz und weiß mussten natürlich präsent sein. Wasser spielt in Follow the Sun immer wieder eine Rolle, daher kam mir das Bild einer Hand, die unter Wasser nach der Sonne greift, in den Sinn. Was genau die ertrinkende Person zu bedeuten hat, verrate ich noch nicht. Das ist der versteckte Hinweis, den man vielleicht am Ende des Buches versteht. So viel sei gesagt: es spiegelt Maggies Kampf wider, nicht nur gegen die Amnesie…

 

Aktuell feile ich ein weiteres Mal am Ende der Geschichte. Ein paar Plotholes wollen noch gestopft werden und dann dürfen die Testleser ran. Ich bin sehr gespannt auf ihr Feedback.

 

Welche Idee gefällt dir am besten? Lass mir gern einen Kommentar da oder schreib mir. 😀

 

 

Mein Dank geht an folgende Fotografen, die ihre Bilder zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung stellen:

Hintergrund Straße/ Sonnenuntergang – Christian Palmer (unsplash)

Füllung weiblicher Kopf – Ryan Hutton (unsplash)

Füllung männlicher Kopf – Steppinstars (pixabay)

Hand unter Wasser – Christian Palmer (unsplash)

 

 

3+

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Birga

    Hallo, sehr schöner Artikel. 😀 Bin schon sehr gespannt auf das Buch. Mir gefallen Version 2 und 3 am besten. 2 sieht verträumter und romantischer aus, 3 erwachsener und irgendwie arthousiger ;), aber auch interessant. Ich wünsche noch frohes Schaffen. Wann wird das Buch denn erscheinen? Grüße Birga

    2+
    1. Becca

      Hallo Birga,

      vielen Dank für Dein Feedback. Noch dieses Jahr, wenn alles klappt. 🙂

      Viele Grüße
      Becca

      1+
      1. Birga

        Supercool. 😀 Ich bin total gespannnt.
        Grüße
        Birga

        0

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