Wie du Lampenfieber und Prüfungsangst besiegst

Im Leben steht jeder von uns irgendwann vor einer Situation, die uns den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Seien es Vorträge, Prüfungen, Bewerbungsgespräche oder auch andere Arten von Auftritten. Situationen, in denen wir uns und unser Können vor anderen beweisen müssen. Gerade dann macht sich das Lampenfieber in uns breit.

Oft fällt es uns dann schwer einen kühlen Kopf zu bewahren, auch wenn wir es uns noch so sehr wünschen. Ein bisschen Lampenfieber ist normal. Sie zeigt uns nur, dass uns diese Sache sehr wichtig ist. Wir wollen sie gut meistern. Zu viel Angst kann uns allerdings lähmen. Sie kann uns daran hindern unser Bestes zu geben.

Deswegen sollte man der Angst nicht nachgeben, indem man sie füttert. Mit ein paar Tricks kann jeder nervenaufreibende Situationen souverän meistern.

 

 

Tipps gegen Lampenfieber

 

Das A und O – die richtige Vorbereitung

An erster Stelle steht eine angemessene Vorbereitung. Die besten Tipps helfen nicht, wenn man keinen blassen Schimmer von seinem Thema hat. Das bedeutet nicht, dass man sich wochenlang vorher schon verrückt machen sollte. Wie viel Zeitaufwand angemessen ist, hängt von der Situation ab. Themen, die einem gut liegen, benötigen meist weniger Vorbereitungszeit.

 

Der große Moment

Ist der große Tag gekommen, bloß nicht den Fehler machen und sich selbst immer wieder nur sagen: “Ganz ruhig, du schaffst das!” Denn genau das geht nach hinten los. (Es ist genauso wie, wenn man jemandem sagt: “Denke nicht an einen rosafarbenen Elefanten.”…)

Zuerst sollte die körperliche Anspannung gelöst werden. Achte darauf, tief und gleichmäßig in den Bauch zu atmen. Wenn du merkst, du verkrampfst dich, mache notfalls Hampelmänner oder renn ums Haus, um die Anspannung zu lösen.

 

Glaube an dich selbst

Sperre negative Gedenken wie: “Ich kann das nicht.” und “Ich habe mich nicht genügend vorbereitet.” aus. Du stehst jetzt vor der Situation und wirst sie gut meistern. Drehe die Gedanken um. “Ich kann das!”, “Ich habe mich vorbereitet und werde es ihnen zeigen.”

Denke eventuell auch an eine ähnliche Situation, die du in der Vergangenheit schon einmal gut gemeistert hast. Wenn dir partout nur Dinge einfallen, bei denen etwas schief gegangen ist, dann sage dir, dass du es dieses Mal anders machen wirst, du wirst dieses Mal alle vom Hocker hauen!

 

Die Macht der Vorstellungskraft

Eine weitere Idee ist es, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Jeder hat als Kind sicherlich schon einmal “Verkleiden” gespielt. Stell dir einfach vor, du wärst bereits selbstbewusst. Du hättest so etwas schon hundertmal gemacht.

Wir sind alle nur Menschen. In deinem Publikum sitzen keine fleischfressenden Monster. Selbst, wenn dir ein Fehler unterläuft, bleib locker und mach einfach weiter. Geschickt überspielt wird niemand etwas merken.

Zu dem Tipp, sich alle Menschen nackt vorzustellen, möchte ich noch einen Zusatz anhängen. Versuche dir alle Menschen im Raum, als kleine Kinder vorzustellen. Kleine Kinder sind noch weniger furchteinflößend (zumindest für den Großteil der Menschheit) und was noch viel wichtiger ist: sie sind wissbegierig. Dein Publikum ist heute nur hier, um dir zuzuhören. Wenn du etwas vortragen musst, tu so, als würdest du kleinen Kindern etwas erklären. Nutze einfache, kurze Sätze. Bleibe verständlich. Versuche dein Publikum zu begeistern. Schließlich bist du begeistert von deinem Thema, also übertrage deine Euphorie auf die Menschen vor dir.

 

 

Bleib entspannt, das Leben geht weiter

Zu guter Letzt: Egal wie dieser Vortrag, diese Prüfung oder das Bewerbungsgespräch ausgehen mag, das Leben wird trotzdem weitergehen. Man fällt nicht tot um, nur weil man eine Sache nicht geschafft hat. Man wird nach Hause kommen und ins Bett fallen. Sollte aus dem Traumjob nichts werden, hat dies vielleicht einen Grund. Vielleicht wartet etwas noch viel besseres darauf entdeckt zu werden. Im Leben gibt es viele Möglichkeiten sein Ziel zu erreichen. Verpasst man eine, geht davon nicht die Welt unter.

 

Ich hoffe diese Denkanstöße helfen dir deinem nächsten wichtigen Auftritt entspannter entgegen zu sehen. Jeder muss für sich herausfinden, was für ihn klappt. Hat man einen Weg gefunden, sollte man ihn beibehalten und zu einer Art Ritual entwickeln. Bald bleibst du, selbst in aufregenden Momenten, ruhig und wirst dadurch erfolgreicher.

 

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