Weihnachtsstress vermeiden – in Stimmung kommen

In der Weihnachtszeit gibt es neben dem Alltag noch viel mehr zu tun. Die Wohnung will geschmückt werden, Geschenke gekauft und was zu Weihnachten auf den Tisch kommt, muss ebenfalls geplant werden. Um Weihnachtsstress zu vermeiden, der einem die Laune verdirbt, hilft es ein paar Dinge zu beachten. Denn in der Weihnachtszeit sollte man sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, sondern die besinnliche Zeit in Ruhe genießen.

 

Planung

Der Weihnachtsstress beginnt meist schon bei der Auswahl der passenden Geschenke für unsere Lieben. Auch wenn es langweilig klingen mag: wer plant, hat schon die halbe Miete. Ohne einen ordentlichen Plan, kann man schnell die Übersicht verlieren. Kurz vor Weihnachten stellt man sich dann die Frage, ob man auch ja nichts und niemanden vergessen hat. Oft kommt es gerade dann zu Last-Minute-Käufen, die niemanden so richtig glücklich machen.

Zuerst sollte man sich also überlegen, wer alles etwas geschenkt bekommt und wieviel Geld man ungefähr zur Verfügung hat. Mit einer Excel-Tabelle oder einer Tabelle auf einem A4-Blatt, bleibt die Übersicht erhalten. So schwer es auch sein mag, du kannst nicht allen etwas Teures kaufen. Also überlege, wer etwas Größeres oder etwas Kleineres bekommen soll. Wenn man nicht so viel Geld hat und den Menschen, die weiter weg wohnen, trotzdem eine Freude machen möchte, kann man ihnen auch eine schöne Weihnachtskarte schicken. Gestalte die Karte ganz wie du möchtest. Male, bastle oder denk dir ein schönes Gedicht aus. Bei mangelnder Zeit oder Kreativität, kann man sich auch eine vorgedruckte Karte besorgen und einen schönen Spruch aus dem Internet heraussuchen. Selbst solch eine Kleinigkeit zeigt dem anderen: Hey, ich denke an dich! Hab eine schöne Zeit!

Nun hast du einen Plan, wer etwas bekommen soll und auch eine ungefähre Vorstellung davon, wieviel Geld du ausgeben möchtest. In eine dritte Spalte kannst du Häkchen setzen, die dir zeigen, wie weit du mit dem jeweiligen Geschenk bist.

 

 

Geschenkideen finden

Am einfachsten ist es, wenn man über das Jahr Ideen sammelt. Fällt einem eine gute Geschenkidee für jemanden ein, sollte man sie gleich auf eine Liste schreiben (Notizbuch, Kalender, Notizeintrag im Handy).

Inspirationsquellen können Pinterest, Instagram oder auch YouTube sein. Auch wenn man meint nichts Passendes zu finden, hilft es vielleicht in andere Richtungen zu denken, um auf neue Ideen zu kommen.

Hilft nichts davon? Dann überlege dir: Was hat mich in den vergangenen Jahren glücklich gemacht? Worüber habe ich mich gefreut? Was könnte man brauchen? Oft gibt es Dinge, die nicht nur uns glücklich machen, sondern auch unsere Liebsten. Meist sind es auch nicht die teuren Sachen, die einen berühren. Viel wertvoller sind Geschenke, über die sich der Schenkende Gedanken gemacht hat. Eine simple Idee, die zum Nachdenken anregt:

Ein Einmachglas mit Zetteln, auf denen Aufgaben und Zitate stehen. Auch Dinge, die man am anderen mag, kann man auf die Zettel schreiben. Der Beschenkte darf dann jeden Tag einen Zettel aus dem Glas nehmen (bei den Aufgaben-Zetteln natürlich erst, wenn er die Sache erledigt hat). Beispiele:

Aufgaben:

  • Schreibe eine Flaschenpost…
  • Mach mal spontan Urlaub…
  • Gönne dir einen Wellness-Nachmittag…

Was ich an dir mag:

  • …deine gute Laune
  • …dass ich mit dir rumalbern kann
  • …dass du auch in schlechten Zeiten für mich da bist

Zitate:

  • Gib nie etwas auf, an das du jeden Tag denken musst!
  • Manchmal ist von etwas Abstand nehmen, auch ein Schritt nach vorne.
  • Sei der Mensch, den du gern treffen würdest.

 

Auch beim Einkaufen Weihnachtsstress vermeiden

 

 

Stehen die Ideen, geht es auf ins Getümmel. Alles, was man nicht online bestellen kann, muss man wohl oder übel in einem Laden kaufen. Denn man möchte ja nicht riskieren, dass das Geschenk durch eine Panne bei den Paketlieferdiensten zu spät oder gar nicht kommt.

Da jeder Geschenke braucht, wird es in den Läden sehr voll. Es wird gedrängelt und geschubst und der Weihnachtsstress ist vorprogrammiert. Hier sind ein paar Tipps:

  • Vermeide es am Wochenende einkaufen zu gehen. Da jeder am Wochenende Zeit hat, wird es in den Geschäften nur um so voller. Jeder will schnell wieder nach Hause, um den Rest des Wochenendes zu genießen.
  • Lieber zu Zeiten gehen, zu denen andere keine Zeit oder Lust haben. Falls du in der Mittagspause etwas Zeit hast, schmökere doch ein wenig durch eine nahegelegene Einkaufspassage. Vielleicht entdeckst du das ein oder andere Geschenk.
  • Bevorzuge kleine Läden, keine Einkaufscentren oder Shoppingmalls. Wenn du schon eine Vorstellung davon hast, was du du kaufen möchtest, dann suche dir lieber kleine Läden. Einkaufscentren sind die Knotenpunkte des Shoppings.

Ich weiß, dass es sich manchmal nicht vermeiden lässt, am Wochenende einkaufen zu gehen oder größere Einkaufscentren zu besuchen. Sollte dies auch bei dir der Fall sein, mach dir eins klar: Es wird auf jeden Fall stressig. Also nimm dir vorher und nachher Zeit für dich. Wenn du gerade von der Arbeit kommst, hetze nicht weiter zum Weihnachtsshopping. Du bist vermutlich eh schon gestresst. Der Stress wird sich vervielfachen, wenn du dich nun auch noch in eine Menge voller einkaufswütiger Menschen stürzt. Also nimm dir vorher ein wenig Zeit für dich zum Runterkommen.

Genau so wichtig ist es, sich danach zu entspannen. Um in Weihnachtsstimmung zu kommen, wie wäre es mit Basteln, einem Spaziergang oder Weihnachtsmusik hören? Entspanne dich und genieße die Zeit.

 

Feiertage ohne Weihnachtsstress überstehen

An den Feiertagen kommt meist die ganze Familie zusammen. Wie man so schön sagt, kann man sich die Familie nicht aussuchen. Deswegen sind Konflikte, auch an den besinnlichen Tagen, oft vorprogrammiert. Wenn man merkt, dass die Stimmung kippt, ist es wichtig die Wut nicht überschäumen zu lassen. Gehe kurz in einen anderen Raum, atme einmal tief durch und überlege dir, was du dem anderen sagen möchtest. Versuche deinem Gegenüber zu vermitteln, warum du über ein bestimmtes Thema nicht reden möchtest, wieso dich seine Aussage verletzt hat oder was sie emotional mit dir macht. Formuliere eine Antwort ohne deinen Gegenüber zu verletzen. Der andere wird sich besser in deine Lage versetzen können und wenigstens über die Feiertage hoffentlich den Frieden bewahren.

 

Ein anderes Thema ist das Essen. Plätzchen, Schokolade und andere Leckereien warten an jeder Ecke. Oftmals machen wir uns ein schlechtes Gewissen, weil wir fürchten zu sehr zuzunehmen. Dadurch macht das Essen nur noch halb so viel Spaß. Lass das schlechte Gewissen weg! Genieße einfach, was du isst! Schließlich gibt es diese Zeit nur einmal im Jahr! Ein toller Nebeneffekt: Je bewusster du isst, desto weniger isst du. Denn, alles was verboten ist, fordert nur noch mehr heraus.

Natürlich sollte man auch in der kalten Jahreszeit körperlich aktiv bleiben. Es hilft sich jeden Tag zu bewegen. Spaziergänge regen den Kreislauf an und versorgen uns gleichzeitig mit frischer Luft. Gerade nach dem Weihnachtsessen, sollte man sich ein wenig bewegen. Es muss kein Sprint oder Marathon werden. Vorausgesetzt es liegt Schnee, kann man auch eine Schneeballschlacht machen oder einen Schneemann bauen. Für drinnen bietet sich das Spiel Twister an, an dem nicht nur Kinder ihren Spaß finden! Traut euch und macht mal etwas Anderes!

 

Daran denken, worum es wirklich geht

An Weihnachten ging es noch nie darum, dass alles perfekt ist. Nimm dir selbst den Druck. Versuche nicht das super-duper-tollste Geschenk zu finden. Wichtig ist es Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen, ihnen eine kleine Freude zu machen und ein wenig von der Wärme zurückzugeben, die sie uns schenken. Auch dient diese Zeit dazu, uns auf uns selbst zu konzentrieren. Über die Feiertage hinweg kann man sehr schön das vergangene Jahr reflektieren und überlegen, was im nächsten Jahr alles ansteht. Habt eine ruhige und besinnliche Zeit!

 

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