Vorgestellt: “Ödland – Das Labyrinth“ (Fünftes Buch)

Es ist so weit: Megas Reise durch das ÖDLAND neigt sich dem Ende zu. Nachdem ich “ÖDLAND – Das Labyrinth“, den fünften und letzten Teil der Reihe, nun zweimal durchgelesen habe, möchte ich auch zu diesem Teil ein paar Worte schreiben. Während des Lesens habe ich geweint, gelacht und lautstark geflucht, weil das Erzählte so wunderbar kompromisslos ist. Es ist nicht leicht, eine Geschichte zu verabschieden, die so lange auf dem Nachttisch lag, aber vielleicht treffen wir eines Tages wieder auf Mega oder das Wölfchen. Zunächst ist die Geschichte jedoch erstmal abgeschlossen. Was ich vom letzten Teil denke, könnt ihr nachfolgend lesen.

© Christoph Zachariae, made by Colin M. Winkler

Gefangen im Labyrinth

Gleich zu Beginn des fünften und letzten Teils muss Mega eine wichtige Entscheidung treffen: Schließt sie sich dem Matriarchat endgültig an und erfüllt den Willen der Großen Mutter oder verfolgt sie andere Pläne?
Jeder, der die Reihe bis hierhin verfolgt hat, wird ahnen, dass Megas Lösung sofort neue Probleme verursacht. Mega muss sich mächtigen Kräften entgegen stellen, um sich und die Menschen, die sie liebt, zu retten. Doch je weiter sie kommt, desto mehr scheint sie sich in dem Labyrinth aus den Manipulationen anderer zu verirren. Am Ende steht sie vor dem gefährlichsten Gegner – sich selbst.

ÖDLAND V steckt wieder voller überraschender Wendungen, es bleibt spannend. Ich wurde die ganze Zeit über angetrieben, immer weiter zu lesen. Die Geschichte rund um Mega gipfelt in einem furiosen Feuerwerk, das zum Ende hin noch ein paar emotionale Momente für den Leser bereithält. Der Schreibstil ist wie gewohnt bildgewaltig und angenehm flüssig.

Kritisieren muss ich allerdings, dass der Autor wohl auf der Hälfte der medizinischen Recherche keine Lust mehr hatte. Die Beschreibungen von Wunden und wie sie versorgt werden sind zwar gut, aber es ist ziemlich unrealistisch, dass einige Figuren dermaßen schmerzresistent zu sein scheinen.

Alles in allem ist Christoph Zachariae mit “ÖDLAND – Das Labyrinth“ ein hervorragender Abschluss dieser spannenden, postapokalyptischen Reihe gelungen. Ich bin schon gespannt, was der Autor als nächstes schreibt. Wer möchte kann dem Autor auf seiner Seite LUCID DREAMS folgen, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Plakat in der S-Bahn, Foto geschossen von mir, © Christoph Zachariae, made by Colin M. Winkler

Teile diesen Beitrag, wenn er Dir gefallen hat:

Schreibe einen Kommentar