Das Dschungelbuch – 7 Denkanstöße für Jung und Alt

Dschungelbuch

Das Dschungelbuch ist eine der schönsten Geschichten, die schon seit Generationen Jung und Alt begeistert. Nicht nur die Figuren und Lieder spielen darin eine große Rolle. Das Dschungelbuch vermittelt auch Werte, die sich sowohl Kinder, als auch Erwachsene zu Herzen nehmen sollten.

Das Original stammt aus der Feder von Rudyard Kipling. Es besteht eigentlich aus einer Sammlung von Erzählungen und Gedichten. Die wohl bekannteste Verfilmung ist die Zeichentrickanimation von Disney aus dem Jahr 1967. Im Jahr 2016 folgte eine etwas düster angehauchte Neuverfilmung. Durch die etwas düstere Atmosphäre ist die Neuverfilmung nicht unbedingt für kleine Kinder geeignet, sondern richtet sich eher an ältere oder Erwachsene. Deswegen sind hier ein paar Dinge, die auch noch Erwachsene lernen können.

 

1. Familie basiert nicht auf Blutsverwandtschaft

Im Dschungelbuch adoptiert ein Wolfsrudel den kleinen Mowgli und behandelt ihn wie seinesgleichen. Auch als Shere Khan auftaucht und das Menschenjunge fordert, hält das Rudel zu ihm. Vor allem Raksha, seine Ziehmutter, verteidigt ihr nicht leibliches Junges. Mowgli selbst ist es, der geht um seine Familie zu schützen. Auf seinem Weg beschützt ihn sein erster Freund des Dschungels “Bagheera”, der Panther. Obwohl die Gefahr, dass Shere Khan sie finden und Bagheera verletzen oder sogar töten könnte, bleibt er bei Mowgli und beschützt ihn. Familie basiert eben nicht nur auf Blutsverwandschaft, sie geht weiter darüber hinaus.

 

 

2. Wir sind nur ein kleiner Teil des großen Ganzen

Der Film erklärt wunderbar, dass der Mensch nur eine kleine Spezies ist, die auf der Erde lebt. Es scheint fast so, als wären die Menschen der größte Störfaktor des Dschungels. Jedes Tier fürchtet sich vor ihnen. Um den Frieden zu wahren, ist es deswegen wichtig, dass der Mensch der Tier- und Pflanzenwelt mit Respekt begegnet. 

 

3. Die Natur ist wunderschön – öffne die Augen!

Es gibt nicht Schöneres als die Natur. Wenn wir die Augen öffnen und sie wertschätzen, gibt sie uns so Vieles zurück. Als Kind konnten wir stundenlang in Wälder und Wiesen spielen, waren fasziniert von jedem neuen Käfer und schauten nicht auf die Uhr. Wir genossen das Leben in vollen Zügen. Deswegen sollte jeder sich ab und zu Zeit nehmen und die kleinen Wunder der Natur bestaunen.

 

 

4. Sei loyal und ehrlich zu deinen Freunden

Es ist unglaublich wichtig Freunde zu haben. Auch Mowgli weiß das, deswegen ist er stets ehrlich zu seinen Freunden. Umso schockierter ist er, als er herausfindet, dass Bagheera ihm nicht vom Tod Akelas (Leitwolf) erzählt hat. Shere Khan ermordete ihn, weil die Wölfe ihm nicht das gegeben hatten, was er sich wünscht: Mowgli. Sofort macht sich Mowgli auf den Weg, um an dem Tiger Rache zu nehmen. Hätte Bagheera Mowgli früher erzählt, dass Akeela tot ist, hätten sie sich zusammen einen Schlachtplan überlegen können. Also: Sei ehrlich zu deinen Freunden, sonst verlassen sie dich vielleicht eines Tages. 

 

5. Lass dir von niemandem etwas einreden

Zu Beginn glaubt Mowgli selbst daran ein Wolf zu sein. Erst nach und nach wird ihm bewusst, was es bedeutet ein Mensch zu sein und dass es auch Vorteile haben kann. Mit seiner Kreativität bastelt er immer wieder nützliche Dinge. Die Wölfe jedoch sehen seine Basteleien als etwas Feindliches an. Mowgli unterdrückt seine Ideen, damit die Wölfe ihn als echten Wolf ansehen. Erst als er dem gemütlichen Bären Baloo begegnet, der ihn bestärkt, beginnt er wieder kreativ zu werden. Und gerade seine Ideen retten ihm zum Schluss das Leben.

Dies zeigt uns, dass wir dabei bleiben sollten, was wir lieben und können. Egal, was jemand anderes sagt: folge deinem Traum, wenn du daran glaubst!

 

6. Wut zerstört Leben (auch das eigene)

Shere Khan wurde einst von einem Menschen verletzt. Seitdem jagt er die Menschen unerbittlich. Auf seiner Jagd ist kein Lebewesen sicher vor seiner unaufhaltsamen Wut. Die anderen Bewohner des Dschungels fürchten ihn. Sie trauen sich nicht heraus, wenn er in der Nähe ist, aus Angst von ihm verletzt zu werden. Er verletzt aber nicht nur andere, sondern auch sich selbst.  Denn anstatt den Menschen zu vergeben und ein Leben in Frieden zu leben, streift er rastlos durch den Dschungel. Seine unbändige Wut wächst und wächst. Sie beginnt ihn von innen heraus aufzufressen. Wut zerstört somit viele Leben. Sein eigenes und das der anderen. 

 

7. Probier´s mal mit Gemütlichkeit

Das wohl bekannteste Lied ist eine der wichtigsten Botschaften des Filmes. Jeder von uns sollte sich manchmal einfach ein bisschen mehr entspannen und das Leben lockerer angehen. Zu viel Stress macht nur unglücklich. 

 

Das Dschungelbuch wird auch noch in Jahren viele Kinder (und Erwachsene) begeistern und ihnen wichtige Werte vermitteln. Womit Kinder außerdem lernen sollten umzugehen, ist zum einen der Neid und zum anderen die Wut. Damit sie später, wie der Bär Baloo, ein gemütliches Leben führen können.

 

Teile diesen Beitrag, wenn er Dir gefallen hat:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.