10 Dinge, die Hunde uns lehren können

Wolke

Hunde sind für viele Menschen bereits treue Begleiter im Alltag. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass sie das Leben unglaublich bereichern. Ich habe mir die Frage gestellt, was wir Menschen uns von ihnen abgucken können. Was können wir von Hunden lernen?

 

1. Freude am Leben

Spielende Hunde repräsentieren pure Lebensfreude. Wenn sie toben, sich im Matsch suhlen oder einem Stock hinterher jagen, zeigen sie ihre Freude unmissverständlich. Sie gehen meist offen auf andere Hunde oder Menschen zu und teilen gern ihre Liebe.

Viele Menschen haben Angst Begeisterung offen zu zeigen. Manchmal stehen sie sich selbst im Weg. So vergessen sie oft, worauf es im Leben ankommt: Nämlich es in vollen Zügen zu genießen. Sieh einem Hund beim Spielen zu, dann weißt du was ich meine.

 

2. Bedingungslose Liebe

Wenn dich ein Hund in sein Herz geschlossen hat, dann liebt er dich bedingungslos. Ihm ist egal, ob du mal wieder mit unfrisierten Haaren mit ihm auf die Wiese gehst oder dass dein Auto nur ein alter VW Polo ist. Hunden ist es viel wichtiger wie du mit ihnen umgehst. Sie wollen geliebt werden und etwas Spannendes mit dir unternehmen.

Wir Menschen konzentrieren uns viel zu oft auf Äußerlichkeiten. Sei es wie jemand gekleidet ist oder in was für einer Wohnung er wohnt. Oftmals würde es uns guttun, wenn jeder von uns sich mehr auf das Innere eines anderen Menschen konzentriert.

 

 

3. Treue

Auf Hunde können wir uns verlassen. Sie sind für uns da, wenn es uns schlecht geht. Keinem Hund, würde es einfallen, uns in schlechten Momenten allein zu lassen. Sie begleiten uns durch traurige, aufregende und glückliche Zeiten. Hunde halten dir die Treue, egal was passiert.

Im Gegensatz dazu gibt es zu viele Menschen, die dich verlassen, sobald es brenzlig wird. Sie sind anderen vielleicht treu, solange es ihnen von Vorteil ist, aber wenn sie das Interesse verlieren, lassen sie sie fallen. Deswegen sollte sich jeder überlegen, wer ihm wichtig ist. Für die Menschen, die uns wichtig sind, sollten wir auch in schweren Phasen da sein.

 

4. Vergebung

Niemand kann immer ruhig bleiben. Manchmal behandeln wir unsere Vierbeiner vielleicht strenger, als es nötig gewesen wäre. Haben wir uns wieder beruhigt, tut es uns leid. Aber anstatt nachtragend zu sein, freut sich dein Hund einfach wieder, wenn du Zeit mit ihm verbringst. Ein paar Hundekekse und einen großen Spaziergang später hat er die schlechte Laune vergessen. Hunde sind nicht nachtragend. Vorausgesetzt man hat sonst ein gutes Verhältnis zu ihnen.

Oftmals sind wir Menschen sehr nachtragend. Selbst nach Wochen reiten wir noch auf den Fehlern der anderen herum. Dabei bringt es beide Seiten nicht weiter. Der eine regt sich nur unnötig über Geschehenes auf und der andere bekommt wieder ein schlechtes Gewissen oder wird sogar selbst wütend. Wir sollten anderen öfter vergeben, damit beide Seiten mit dem Thema abschließen können.

 

5. Momente genießen

Hunde leben im Hier und Jetzt. Sie leben den Augenblick voller Leidenschaft. Ob sie einem Blatt hinterher jagen oder sich genüsslich in der Sonne rekeln, spielt dabei keine Rolle. Meine  Hündin saß einmal an der Balkontür und streckte ihre Nase hinaus. Dabei schnupperte sie die kühle Frühlingsluft. Die ersten Sonnenstrahlen des Tages brachen gerade durch die Wolken. Selbst vom Geklapper ihres Futternapfes ließ sie sich nicht ablenken, so sehr genoss sie die frische Luft und die Sonne.

Wir hingegen jagen von einem Termin zum nächsten. Selbst im Urlaub läuft alles nach einem strikten Plan ab. Dabei vergessen wir die Augenblicke zu genießen und sie nicht nur abzuarbeiten. Schalte für einen Moment mal alles aus. Facebook, Instagram, Twitter und Co brauchen nicht alles zu wissen. Wichtig ist, dass du die schönen Momente genießt.

 

 

6. Empathie und Einfühlungsvermögen

Hunde spüren sehr schnell wie es uns geht. Wenn wir sauer sind, gehen sie uns aus dem Weg oder schauen uns mit ihren großen Augen fragend an. Wenn wir traurig sind, kommen sie zu uns und versuchen uns zu trösten. Und auch, wenn wir aufgeregt sind, überträgt sich diese Aufregung auf die Hunde. Sie besitzen ein unglaubliches Einfühlungsvermögen.

Manche Menschen sehen meist nur das Offensichtliche. Sie lesen anhand von Mimik und Gestik ab, was der andere versucht zu sagen. Doch oft meinen wir nicht, was wir sagen. Nur durch Zwischentöne teilen wir mit, was wir meinen. Deswegen sollten wir genauer überlegen, was uns unser Gegenüber zu sagen hat.

 

7. Prioritäten setzen

Die Vierbeiner wissen, was sie wollen. Zu ihren wichtigsten Interessen gehören: Schlafen, Fressen, Bewegung und sozialer Kontakt. Was ihnen nicht wichtig erscheint, ignorieren sie. So kann es schon mal vorkommen, dass sie einem zickigen Hund aus dem Weg gehen. In ihm sieht der eigene Hund keine Chance auf ein Spiel, also sucht er lieber nach anderen Möglichkeiten der Beschäftigung. Manche Hunde suchen sich auch die unpassendsten Orte zum schlafen aus. Wenn sie müde sind, ist ihnen egal, ob sie gerade beim Tierarzt oder in einem Restaurant liegen, Hauptsache sie können schlafen.

Die Menschen halten sich zu oft an Kleinigkeiten auf. Wir regen uns darüber auf, was der Kollege gerade gesagt hat, anstatt unseren Kaffee zu genießen. Oder können uns nicht auf ein Detail an unserer Arbeit festlegen, obwohl wir noch viel mehr zu schaffen haben. Prioritäten zu setzen, wie die Hunde, kann manchmal von Vorteil sein.

 

8. Ausdauer und Geduld

Ob gut oder nicht, Hunde schaffen es oft stundenlang bei einer Sache zu bleiben. Wie oft hat man schon Hunde stundenlang vor dem Grill sitzen sehen, in der Hoffnung etwas würde herunterfallen. Wenn ihnen etwas wichtig ist, haben die meisten Hunde eine unglaubliche Ausdauer.

Aufgrund unserer schnelllebigen Welt, dem Zeitalter der neuesten Technologien und dem größer werdenden Druck zum Fortschritt, können sich viele Menschen nicht mehr richtig konzentrieren. Sie bleiben selten bei einer Sache, schauen alle 15 Minuten auf ihr Smartphone. Schlafstörungen und innere Unruhe sind nicht selten Nebenwirkungen von unserer Ungeduld und der Schnelllebigkeit. Jeder sollte sich zwischendurch mal hinsetzen, sein Handy ausschalten und konzentriert an einer Sache arbeiten. Sei es nur für eine halbe Stunde.

 

 

9. Optimismus

Viele Menschen denken, Hunde seien dumm. Ich nenne es schlichtweg “grenzenloser Optimismus”. Sie glauben daran, alles erreichen zu können. Sieht meine Hündin ein Eichhörnchen, das auf einen Baum flitzt, rennt sie hinterher. Voller Hoffnung setzt sie sich vor den Baum und wartet darauf, dass es wieder hinunter kommt. Wehe aber es klettert immer höher, dann beginnt sie aufgeregt hin und her zu hüpfen. Man könnte meinen, sie hofft irgendwie auf den Baum zu kommen. Zum Glück, für das Eichhörnchen, schafft sie es nicht.

Wir geben oft viel zu schnell auf. Wenn etwas nicht gelingt, versuchen wir es vielleicht ein zweites Mal, aber spätestens danach geben wir auf. Manchmal muss man aber weiterkämpfen, damit ein Traum sich erfüllt. Als Beispiel: Joanne K. Rowling erhielt damals dutzende Absagen von verschiedenen Verlagen, bis ihr Werk endlich angenommen wurde. Heute ist Harry Potter weltberühmt.

 

10. Ehrlichkeit

Wenn einem Hund etwas nicht passt, zeigt er es. Er frisst es nicht in sich hinein. Versucht ein rangniedrigerer Hund seinen Gegenüber zu unterwerfen, so wird dieser es deutlich zum Ausdruck bringen, dass ihm das nicht passt. Er wird den kleineren hinunter drücken, vielleicht knurren oder den Fang zu halten, um ihn zu erziehen. Hunde fressen nichts in sich hinein, was sie belasten könnte.

Der Mensch neigt dazu, Probleme anders zu lösen. Anstatt sich auszusprechen, sucht er nach Möglichkeiten das eigentliche Problem zu umgehen. Ist er zum Beispiel unzufrieden in einer Beziehung, überlegt er sich nicht, was er besser machen könnte. Er sucht nicht das offene Gespräch, sondern meint in einer neuen Beziehung oder Liebelei solche Probleme nicht zu finden. Wenn wir einfach offen über unsere Probleme reden würden, blieben viele Paare vermutlich länger zusammen.

 

 

Hunde können uns so vieles lehren. Sie bereichern unser Leben mit so viel Freude und Liebe. Durch ihr ungeheures Einfühlungsvermögen erkennen sie unsere Gefühlslage und stehen uns bei. Sie sind eines der treuesten und ehrlichsten Haustiere, genießen das Leben, scheinen immer voller Optimismus zu sein. Manchmal sollten wir uns an ihnen ein Beispiel nehmen.

Falls du gerade daran arbeitest ein entspannteres Leben zu führen, findest du hier noch 10 Dinge, die dein Leben heute noch verbessern.

 

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